FENG SHUI FÜR KINDER
Als Mutter von zwei Söhnen und langjährige Lehrerin sind mir Kinder und Jugendliche ein besonderes Anliegen.
Was hat diesen Feng Shui zu bieten? Ganz viel!
Was brauchen Kinder?
Kinder leben, wenn sie sich gesund entwickeln, ganz verschiedene Facetten aus. Sie geraten jedoch oft sehr früh in den Strudel der Leistungsanforderungen unserer Zeit. Das bewirkt, dass sie nicht mehr alle Facetten ihres Potentials genügend entwickeln und ausleben können. Ihre Entwicklung wird einseitig. Dies macht sich vielleicht erst viele Jahre später bemerkbar, als Unlust, Orientierungslosigkeit, Bockigkeit u.a.m.
Und Jugendliche?
Die Jugendlichen haben es heute nicht leicht, sich zu orientieren oder zu entscheiden. Das macht sich z.B. bei der Berufswahl besonders bemerkbar.
Je entwickelter z.B ihr Selbstvertrauen, ihre Kreativität oder ihr soziales Empfinden sind, desto leichter werden sie ihren Weg finden.
Wie hilft Feng Shui?
Mit einer geeigneten Raumeinrichtung des Kinderzimmers können Sie Ihrem Kind Unterstützung geben in jeder Hinsicht. Im Gespräch finden wir gemeinsam die momentan wesentlichsten Bedürfnisse ihres Kindes und ich zeige Ihnen, wie Sie mit einfachen Massnahmen hilfreiche Veränderungen oder Neuerungen selbst verwirklichen können. Normalerweise macht diese Arbeit viel Spass und die Kinder machen freudig mit. Sie bringt frischen Wind in die Bude. Kinder haben sogar oft selbst die allerbesten Ideen, wenn sie verstanden haben, um was es geht. Kinder sind ja a priori Veränderer, sie erforschen so die Welt, indem sie sich für immer weitere Dinge und Themen offen interessieren.
Zu Feng Shui gehört die Lehre von der Verwandlung. Diese kennt fünf verschiedene Stationen, die nach chinesischem Verständnis mit fünf Elementen bezeichnet werden: Feuer, Erde, Metall, Wasser, Holz. Diese sind ganz besonders geeignet, Entwicklungsveränderungen zu unterstützen. Jedem Element sind nämlich bestimmte Formen, Farben und Materialien zugeordnet. Damit ist es leicht, wirkungsvolle Unterstützung zu kreieren. Häufig findet sich das erforderliche Material bereits in ihrem Haushalt.
„Schwierige Kinder“?
Kinder, die es schwer haben, vielleicht, weil die Familie nicht zusammen lebt oder weil die Eltern aus irgendeinem Grund überlastet sind, solchen Kindern kann ein " gesund" eingerichtetes Kinderzimmer z.B. mehr Selbstwert, Sicherheit, Halt und Anerkennung geben. Kinder, die ihre Schwierigkeit sog. verhaltensauffällig äussern, werden ausgeglichener. Das Pendel wischen Sturm und Stille schlägt nicht mehr so heftig aus. Chaos wird zum kreativen Impuls.
Der richtige Zeitpunkt?
Aus dem Geschilderten geht vielleicht schon deutlich genug hervor, dass hier gilt: je früher desto besser. Aber besonders in Zeiten von innerer oder äusserer Unruhe, in der Trotzphase, bei Überforderung, in der Pubertät, bei Neuorientierung nach einer Scheidung, bei Wohnungs- oder Schulwechsel haben solche Massnahmen regelrecht heilsame Wirkung. Sie setzen sinnlich wahrnehmbare Zeichen, die täglich erlebbar sind, die ihr Kind begleiten und an denen alle Familienmitglieder teilhaben.
Was ist zu tun?
Wir schauen uns gemeinsam das Kinderzimmer an.
Sie Schildern mir ihr Kind in groben Zügen. Währenddem ich den Raum aufzeichne, erkunden Sie mit Hilfe eines kleinen Fragebogens, wie Sie einerseits und ihr Kind andrerseits Resonanz haben zu den fünf Elementen. Dies bildet - zusammen mit meiner Raumanalyse - die Grundlage für unser anschliessendes Beratungsgespräch.
Beispiele:
Stellen Sie sich ein Kind vor, das, wenn die Dinge nicht nach seinem Köpfchen gehen, leicht aufbegehrt oder gar in ein wütendes Zorngeschrei verfällt. Es gebärdet sich im Spiel mit anderen Kindern wie ein kleiner Diktator und ist nicht bereit, Kompromisse zu schliessen. Es fühlt sich in einer solchen Situation unverstanden und greift in seinem Trotz vielleicht sogar zerstörerisch in das Spiel anderer ein.
Was liegt vor?
Ein solches Kind hat grossen Tatandrang, ist kreativ und sprüht vor neuen Ideen , die es verwirklichen möchte. Alles was ihm dabei im Weg steht schmerzt es zutiefst. Seine Aktivität ist vor allem nach aussen gerichtet. Wie ein Baum, der nach allen Seiten seine Äste ausbreitet, neue Räume erobert und sie nach seiner Art auch einnehmen möchte. Ein solches Kind besitzt viel Holz - Energie, die sich durch Abenteuerlust und Begeisterungsfähigkeit äussert.
Wenn - wie eingangs beschrieben - diese Energie überbordet, das Holz gewissermassen allzu sehr "ins Kraut schiesst" kann Feuer-Energie den Überschuss bändigen. Mit entsprechenden Formen und Farben im Zimmer, mit geeigneten Spielen und Beschäftigungen können die aussergewöhnlichen Kräfte eines solchen Kindes in positive Bahnen gelenkt werden.
Ein Kind, das sich leicht entmutigen lässt, das sich wenig zutraut, sich eher ungeschickt anstellt und daher oft in Passivität verfällt, verkörpert gewissermassen das Gegenteil. Es reagiert auf Kritik oder auf ein "Nein" mit Rückzug und schmollt.
Solche Kinder haben in der beschriebenen Phase zu wenig Holz-Energie. Das bedeutet, dass Sie energetisch unterstützt werden können mit der Energie des Wassers. Da helfen fliessende Formen, wässerige Farben, Spieltiere oder Bilder von z.B. Delphinen u.a.m.
Das Geschilderte soll zeigen, dass die fünf Wandlungsphasen oder Elemente in zweifacher Weise hilfreich sind:
einerseits helfen sie bei der Charakterisierung des Kindes in einer bestimmten Lebensphase und andrerseits dienen sie als wirksame Massnahmen zur Unterstützung einer gesunden Entwicklung. Sie sind im doppelten Sinn ein fruchtbares einfach verständliches Werkzeug.
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